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Zwei IQ Teilprojekte verabschieden Teilnehmende

Abschlussveranstaltung für die von Kontakt Eberswalde im IQ Landesnetzwerk Brandenburg getragenen Projekte mit Teilnehmenden und ehrenamtlich Unterstützenden. Foto: Mara von Kummer.

[18.12.18] 

Mit einer Abschlussveranstaltung am 14. Dezember in Bernau haben sich zwei IQ Teilprojekte, die bei dem Verein Kontakt Eberswalde angesiedelt sind, bei ihren Teilnehmenden und ehrenamtlich Unterstützenden bedankt und Bilanz gezogen. Anlass war der Abschluss der Förderphase 2015-2018 im Bundesprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ). Gut 40 Gäste aus ganz Brandenburg sind der Einladung gefolgt.

„Zum Abschied wollten wir unseren Teilnehmenden und Unterstützenden für ihren Einstieg ins Arbeitsleben einen praktischen Denkanstoß mitgeben. Daher haben wir das IQ Projekt Faire Integration mit dem Thema Arbeitsrecht zu unserem Abschlussabend eingeladen“, so Anne Dann, Leiterin des IQ Projektes Anpassungsqualifizierungen in den sozialen Ausbildungsberufen und den Gesundheitsfachberufen. Arbeitsrechtsexpertin Joanna Hubert vom Verein Arbeit und Leben informierte die Gäste rund um Arbeitsvertrag und Mindestlohn. Darüber hinaus begleite Musiker Daisam Jalo den Abend auf seiner Oud.

„Zwischen 2015 und 2018 konnten wir 106 im Ausland in den Gesundheitsfachberufen ausgebildete Fachkräfte auf dem Weg ihrer beruflichen Anerkennung in Brandenburg begleiten. Vorrangig waren unsere Teilnehmenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger. Wir konnten aber auch zehn Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie zwei Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten begleiten. Unser IQ Projekt konnte sich im Land Brandenburg als Ansprechpartner für Menschen mit einer im Ausland erworbenen Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen etablieren. Erfreulicher Weise wird das Projekt im Jahr 2019 fortgesetzt“, so Anne Dann.

Projektleiterin Katrin Gildemeister vom IQ Projekt „Perspektiven aufzeigen – Lokale Motivatorinnen und Motivatoren für Brandenburg“ resümiert: „Durch unsere gezielt empfängergerechte Ansprache konnten durch das Projekt viele Ratsuchende im Land Brandenburg mit relevanten Informationen zum Thema Arbeitsmarktintegration informiert werden. Dank der ehrenamtlich Unterstützenden konnte das Projekt viele Zugewanderte und Geflüchtete auch in ihrer Herkunftssprache ansprechen. In den Jahren 2017 und 2018 haben wir im Rahmen von gut 80 Informationsveranstaltungen gut 450 Ratsuchende und 200 Multiplikatoren in der Integrationsarbeit erreicht. Darüber hinaus unterstützte ein fester Stamm von 25 Ehrenamtlichen aus allen Teilen Brandenburgs die Projektarbeit.“

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