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IQ auf dem Thementag "Wandel – Bildung – Mensch: Wer treibt wen?"

[09.07.18] 

Am 25. Juni 2018 fand der bbw Thementag 2018 statt. Es gab eine Podiumsdiskussion und  eine Präsentation von bbw Bildungs-, Beratungs- und Forschungsprogrammen - darunter auch Projekte des IQ Netzwerks Brandenburg - vor 120 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bildung.

Industrie-4.0-Projekte laufen, Lkw sind fahrerlos unterwegs, erste maschinelle Pflegeassistenten werden in Altenheimen getestet – kaum jemand zweifelt noch daran, dass Computer schon bald auch komplexe Rechtsberatungen hinkriegen. Arbeit und Bildung sind im Wandel und standen deshalb im Fokus des diesjährigen Thementages im bbw.

So wurde vor ca. 120 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bildung im Berliner Haus der Wirtschaft praxisnah und wortreich diskutiert, wo die Potenzen, Risiken und Steuerungsmöglichkeiten für Digitalisierung und Automatisierung liegen. Arbeitsministerin des Landes Brandenburg, Diana Golze: „Neue Technologien und Informationssysteme führen zu einem rasanten Wandel der Arbeitswelt. Arbeit wird immer stärker von Flexibilisierung geprägt und immer unabhängiger von festen Arbeitsorten oder Arbeitszeiten. Dies eröffnet für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer neue Chancen zum Beispiel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, es braucht aber auch wirksame Regeln zum Beispiel im Arbeitsschutz. Auch die Anforderungen an Ausbildung und Qualifizierung verändern sich in nahezu allen Berufen. Berufliche Weiterbildung wird immer wichtiger. Wir brauchen neue Ansätze zum Lernen im Prozess der Arbeit.“

Fazit des bbw Thementages und seiner spannenden Podiumsdiskussion war: Letztlich komme es in der Bildung wie in der Arbeitswelt auf eine kluge Verzahnung von Mensch und Technik an. Sie werden künftig im Team arbeiten. Das bedeute lebenslanges Lernen. Darauf werden sich Jung und Alt, Führungskräfte, Arbeitnehmer und schließlich Bildungsprogramme einzustellen haben. Die Digitalisierung biete Arbeitserleichterungen und berufliche Chancen. Entscheidend wird sein, die Prozesse und Unternehmen menschenfreundlich zu gestalten. Dass es selbst angesichts des herrschenden Fachkräftemangels in vielen Berufsbereichen wie z.B. in der Pflege oder in der Lehre alles andere als wünschenswert ist, Menschen durch Computer zu ersetzen, war dabei unstrittig. Letztlich sei es auch eine Frage von Kosten und Bezahlbarkeit, die darüber entscheiden, welche auf den ersten Blick innovativen Entwicklungen sich durchsetzen. Auch eine frühere und intensivere Berufsorientierung und -vorbereitung der Schulkinder auf zukunftsfähige Berufe und die Ausbildung dürften nicht vernachlässigt werden. Dafür gebe es bereits erfolgversprechende Ideen, Programme und Institutionen in Berlin und Brandenburg.

In Kooperation mit: 
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